Ein Kloß im Hals: Mauthausen

Es ist ein Gefühl, das sich kaum in Worte fassen lässt: Jedes Mal, wenn ich nach Mauthausen komme, spüre ich diesen Kloß im Hals. Es ist eine Mischung aus Trauer, Fassungslosigkeit und einer bedrückenden Stille, die mich umgibt. Der Boden, auf dem ich gehe, ist durchtränkt von der Geschichte unvorstellbarer Grausamkeit. Hier wurden zigtausende Menschen weiterlesen…

Verantwortung, nicht Schuld

In den letzten Tagen wurde mit dem rechtsextremen Narrativ des so genannten „Schuld-Kult“ versucht Stimmung gegen die Aufarbeitung der eigenen Geschichte und der Verantwortung aus ebendieser zu machen. Dieses Konzept des rechtsextremen Kulturkampfs, versucht die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit als übertrieben und schädlich darzustellen. Um diesem Narrativ entgegenzutreten, ist es wichtig, die Unterscheidung zwischen Schuld und weiterlesen…

Wir haben zu wenig darüber geredet, wir haben zu wenig gefragt.

Ich war heute Vormittag bei einer sehr würdigen, beeindruckenden Gedenkveranstaltung, die mich tief bewegt. Morgen am 27. Jänner jährt sich die Befreiung des KZ Auschwitz zum 80. Mal. Auschwitz wurde zum Synonym für den Holocaust, den Terror der Nazis, für den Zivilisationsbruch der NS-Zeit. Deshalb begehen wir auch jedes Jahr im Gedenken und im Bewusstsein weiterlesen…

Geh-Denken.

Heuer fand es zum dritten Mal statt, das Geh-Denken. Organisiert wird es von der Katholischen Jugend, konkret von einem Team rund um Ela Klein. Die Idee dahinter: wir gehen von Wels aus auf das Gelände des ehemaligen KZ Gunskirchen, einem Nebenlager von Mauthausen. Dieses Lager war mitten im Wald nahe der Traun, und bestand von weiterlesen…